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Patient in der Abteilung für Neuromodulation

Technologie

Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Kurze Ultraschallimpulse, die auf das Gehirn angewendet werden. Die TPS wird bei ausgewählten Menschen mit Alzheimer-Krankheit ergänzend zur Standardbehandlung angeboten; die Datenlage ist noch begrenzt.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Die transkranielle Pulsstimulation (TPS) ist ein nicht-invasives Verfahren ohne Operation, das Hirnfunktionen unterstützen soll, die bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen eine Rolle spielen. Sie ersetzt keine psychiatrische Behandlung. Wenn ein Arzt es für sinnvoll hält, wird die TPS als ergänzender Schritt zur bereits laufenden Behandlung hinzugefügt.

Warum die Hirnfunktion in der psychiatrischen Behandlung wichtig ist

Psychische Probleme betreffen mehr als die Gefühle; sie hängen eng damit zusammen, wie das Gehirn arbeitet. Stimmung, Aufmerksamkeit, Motivation, Stresstoleranz und geistige Flexibilität hängen von verschiedenen Hirnregionen ab und davon, wie gut diese Regionen miteinander kommunizieren.

Manche Menschen erholen sich trotz Medikamenten und Psychotherapie langsamer als erhofft oder nicht ausreichend. In solchen Situationen können unterstützende Verfahren, die auf die Hirnfunktion abzielen, besprochen werden, und die TPS ist eine Option, die ein Psychiater prüfen kann. Ihre Aufgabe ist nicht, Symptome allein zu beseitigen, sondern Teil eines ganzheitlichen Plans zu sein, der die natürlichen Regulations- und Anpassungsprozesse des Gehirns unterstützt.

Wem sie helfen kann

Die TPS wird nie als alleinige Behandlung eingesetzt. Sie trägt eine CE-Kennzeichnung als Zusatzbehandlung bei Alzheimer-Krankheit; in diesem Bereich ist auch die wissenschaftliche Evidenz am stärksten, wenn auch noch begrenzt. Nach einer gemeinsamen Beurteilung durch Fachleute aus Psychiatrie und Neurologie kann sie als unterstützender Ansatz in Betracht kommen:

  • Alzheimer-Krankheit: vor allem im frühen und mittleren Stadium, um die kognitiven Funktionen im Rahmen eines ganzheitlichen Plans zu unterstützen, den Fachleute aus Neurologie und Psychiatrie gemeinsam festlegen.
  • Andere Erkrankungen: Die TPS wird auch bei Depression, leichter kognitiver Beeinträchtigung und anderen neuropsychiatrischen Erkrankungen untersucht. Für diese Anwendungen ist sie noch experimentell und keine etablierte Behandlung; Ihr Spezialist kann Ihnen erklären, ob sie für Sie infrage kommen könnte.

Ob die TPS für einen bestimmten Patienten geeignet ist und wie die Behandlung geplant wird, entscheidet sich erst nach einer ausführlichen Beurteilung durch Fachleute aus Psychiatrie und Neurologie.

Was Sie bei einer Sitzung erwartet

Die TPS findet in einem klinischen Umfeld statt, und der Komfort der Patienten hat Vorrang. Der Psychiater plant den Behandlungsverlauf nach der Erstuntersuchung individuell.

  • Keine Operation: Die TPS wird von außen am Kopf angewendet, ohne Schnitte.
  • Keine Narkose: Sie bleiben die ganze Zeit wach, und es ist keine Betäubung nötig.
  • Eine bequeme Position: Die Sitzung findet in einer angenehmen Umgebung statt.
  • Ein spezielles Gerät für den Kopf: Es gibt kurze, kontrollierte Reize ab.
  • Kurze Sitzungen: Jede Sitzung dauert in der Regel etwa 20–30 Minuten.
  • Direkt zurück in den Alltag: Danach ist weder eine Ruhepause noch ein Klinikaufenthalt nötig.

Ihr Zustand wird während der gesamten Behandlung beobachtet, und der Arzt kann den Plan bei Bedarf anpassen.

Wie lange dauert eine TPS-Behandlung?

Eine einheitliche Standarddauer gibt es nicht. Die Behandlungsdauer hängt vom gewählten Protokoll und vom klinischen Zustand der Person ab.

  • Dauer einer Sitzung: in der Regel 20–30 Minuten.
  • Anzahl der Sitzungen: wird vom Facharzt für Psychiatrie individuell festgelegt.
  • Gesamtdauer: Bei manchen Menschen sind die geplanten Sitzungen innerhalb weniger Wochen abgeschlossen; in anderen Fällen können zusätzliche Sitzungen geplant werden.

Der Behandlungsplan richtet sich nach den Beschwerden, den laufenden Behandlungen und dem Ansprechen jeder Person.

Ist die TPS sicher?

Da sie nicht-invasiv ist und keine Operation erfordert, gilt die TPS allgemein als sichere Anwendung. Ein Facharzt plant jede Behandlungsserie sorgfältig, und sie wird in einem klinischen Umfeld durchgeführt. Wissenschaftliche Studien und klinische Erfahrung deuten darauf hin, dass die meisten Patienten sie gut vertragen.

Mögliche Nebenwirkungen

Manche Menschen bemerken nach einer Sitzung leichte, vorübergehende Effekte. Am häufigsten berichtet werden:

  • Leichte Kopfschmerzen
  • Kurzzeitige Druckempfindlichkeit an der Stelle, an der das Gerät angesetzt wurde
  • Ein leichtes Müdigkeitsgefühl

Diese Beschwerden klingen in der Regel nach kurzer Zeit von selbst ab und beeinträchtigen den Alltag nicht.

Wann besondere Vorsicht geboten ist

Wie jede Behandlung ist auch die TPS nicht für jeden geeignet. Bei Menschen mit folgenden Erkrankungen oder Umständen kann sie ungeeignet sein, oder es ist vorab eine genauere Abklärung nötig:

  • Epilepsie oder Krampfanfälle in der Vorgeschichte
  • Metallimplantate oder Geräte im Kopf, etwa Aneurysma-Clips, Shunts oder Hirnstimulatoren
  • Ein Herzschrittmacher oder ein anderes implantiertes elektronisches Gerät
  • Eine Blutgerinnungsstörung oder eine Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten
  • Ein Hirntumor
  • Eine kürzlich erfolgte Behandlung mit Kortikosteroiden
  • Eine Schwangerschaft
  • Bestimmte andere neurologische Erkrankungen

Deshalb prüft der Facharzt vor Beginn der TPS die Krankengeschichte und den aktuellen Zustand jeder Person genau.

TPS bei NPİSTANBUL

In der NPİSTANBUL Hirnklinik planen Fachleute aus Psychiatrie und Neurologie die TPS gemeinsam. Vor Behandlungsbeginn prüfen sie die psychiatrische Vorgeschichte, die laufenden Behandlungen und das gesamte klinische Bild des Patienten.

Die TPS ist Teil eines ganzheitlichen, individuellen Behandlungsplans, der auch die bisherigen Medikamente, die Psychotherapie und andere unterstützende Ansätze des Patienten umfasst. Statt ein einheitliches Protokoll bei allen anzuwenden, wählt das Team den Ansatz, der am besten zum klinischen Bedarf jeder Person passt.

Die Patienten werden regelmäßig nachbetreut, und der Plan kann angepasst werden, wenn sich ihr Bedarf ändert. In jeder Phase entscheidet die Beurteilung durch den Facharzt, ob die TPS weiterhin geeignet ist und fortgesetzt werden sollte. Jede TPS-Behandlung bei NPİSTANBUL erfolgt im Rahmen eines multidisziplinären neuropsychiatrischen Ansatzes und im Einklang mit wissenschaftlichen und ethischen Grundsätzen.

Was die Studienlage sagt

Die TPS ist ein neueres Verfahren. Erste Studien sind vielversprechend, die Datenlage ist aber noch begrenzt. Sie wird ergänzend zur Standardbehandlung der Demenz eingesetzt, nicht als Ersatz dafür.

Einsatz in der Forschung, keine etablierte Indikation: Depression

Begrenzte Datenlage, keine etablierte Indikation: Demenz und Gedächtnisprobleme

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