Die neuronavigationsgestützte Chirurgie ist ein Operationsverfahren, bei dem ein computergestütztes Navigationssystem den Zielbereich dreidimensional abbildet. So kann das Operationsteam die genauen Grenzen einer Raumforderung und ihre Lage zum umliegenden Gewebe erkennen, die Läsion mit einer Genauigkeit von 1 mm erreichen und die Schädigung von gesundem Gewebe so gering wie möglich halten.
So funktioniert es
Während der Operation zeigt das Navigationssystem die Raumforderung und die benachbarten Strukturen in 3D. Dadurch kann das Team:
- alle Grenzen der Raumforderung klar bestimmen
- erkennen, wie die Raumforderung zum umliegenden gesunden Gewebe liegt
- den Operationsschnitt an der genauesten Stelle setzen, um die Raumforderung zu erreichen
- sich der Zielläsion mit hoher Genauigkeit nähern – auf 1 mm genau
- die Schädigung von gesundem Gewebe während der Operation minimieren
Navigationsgestützte Biopsie
Ist ein Eingriff zur Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) nötig, berechnet das Navigationssystem den Weg, auf dem die Raumforderung erreicht werden kann. So kann der Chirurg sie möglichst schnell und mit möglichst geringer Schädigung erreichen.
Eingesetzt bei
Häufig kombiniert mit
- Diagnostik 3-Tesla-MRT Hochfeld-Magnetresonanztomografie für detaillierte Aufnahmen von Gehirn und Wirbelsäule.
Spezialisten
- Prof. Dr. Dr. Mustafa Bozbuğa Neurochirurgie
- Prof. Dr. Nebi Yılmaz Neurochirurgie
- Prof. Dr. Akın Akakın Neurochirurgie
- Dr. Ercan Kaya Neurochirurgie