Ein tagesklinisches Behandlungsprogramm – international als „Day Hospital“ (Tagesklinik) bekannt – ist eine Form der psychiatrischen Versorgung zwischen stationärer Behandlung und ambulanten Terminen. Die Patienten werden tagsüber intensiv psychiatrisch behandelt und engmaschig begleitet und gehen jeden Abend nach Hause. So erhalten sie mehr Unterstützung, als die ambulante Versorgung bieten kann, ohne dass ihr Alltag unterbrochen wird. Die NPİSTANBUL Hirnklinik bietet ein tagesklinisches Programm an; ob jemand daran teilnehmen kann, entscheidet sich in einer klinischen Beurteilung durch einen Psychiater.
Für wen das Programm gedacht ist
Das Programm richtet sich vor allem an zwei Gruppen:
- Menschen, die vor Kurzem aus der stationären Behandlung entlassen wurden und sich nun in der Nachsorge befinden
- Menschen, die keine stationäre Aufnahme benötigen, aber eine engmaschige, tägliche psychiatrische Begleitung brauchen
Es dient als Übergangsangebot und unterstützt auf dem Weg in die ambulante Versorgung.
So funktioniert eine Tagesklinik
In einer Tagesklinik sind Behandlung und Begleitung intensiv, doch die Patienten bleiben nicht über Nacht. Das Modell, auch tagesklinisches Behandlungsprogramm genannt, gilt als Brücke zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Da die Teilnehmenden in ihr soziales Leben eingebunden bleiben, können sie die Behandlung fortsetzen, ohne von den Menschen und Abläufen um sie herum abgeschnitten zu sein.
Was das Programm umfasst
Das Programm wird von einem multidisziplinären Team aus Psychiater, Klinischem Psychologen und Ergotherapeuten geleitet. Die Inhalte richten sich nach dem Bedarf jedes Einzelnen und umfassen in der Regel:
- Tägliche psychiatrische Beurteilung und Überwachung der Medikation
- Einzelpsychotherapie
- Gruppentherapie
- Ergotherapie und Werkstattangebote
- Bei Bedarf zusätzliche Behandlungen (etwa TMS und TPS)
Der klinische Zustand jedes Teilnehmenden wird regelmäßig überprüft und der Behandlungsplan entsprechend angepasst.
Tagesklinische und stationäre Behandlung im Vergleich
Der wichtigste Unterschied: Bei der tagesklinischen Behandlung übernachten die Patienten nicht in der Klinik.
| Stationäre Behandlung | Tagesklinisches Programm |
|---|---|
| Übernachtung in der Klinik erforderlich | Der Patient geht am Ende jedes Tages nach Hause |
| Bevorzugt bei akuteren und schwereren Krankheitsbildern | Intensive psychiatrische Unterstützung über den ganzen Tag |
| Bedeutet eine vorübergehende Unterbrechung des Alltags | Die Verbindung zu Familie und sozialem Umfeld bleibt erhalten |
Vorteile des Programms
Das Programm ist auf zwei zentrale klinische Bedürfnisse ausgerichtet:
- Unterstützung bei der Umstellung nach der Entlassung: Der Wechsel von der stationären in die ambulante Versorgung kann für manche Menschen schwierig sein. Das Programm bietet eine begleitete Übergangsphase, bevor die ambulante Versorgung beginnt.
- Intensive Begleitung ohne stationäre Aufnahme: Menschen, die keine stationäre Aufnahme benötigen oder nicht aufgenommen werden möchten, erhalten eine engmaschige tägliche Begleitung und kontinuierliche therapeutische Unterstützung, die über das hinausgeht, was die ambulante Versorgung leisten kann.
Teilnahme am Programm bei NPİSTANBUL
Ob jemand am Programm teilnimmt, wird nach einer klinischen Beurteilung durch einen Psychiater entschieden. Behandlungsplan und Programminhalte werden dann auf die individuellen Bedürfnisse der Person abgestimmt.
In der Regel enthalten
- Tägliche psychiatrische Visite und Kontrolle der Medikation
- Einzel- und Gruppentherapie
- Ergotherapie
- Zusätzliche Behandlungen wie TMS, falls angezeigt
Nicht enthalten
- Flüge
- Unterkunft – Sie kehren jeden Abend nach Hause oder in Ihr Hotel zurück
Für wen das Programm gedacht ist
Was das Programm umfasst
- Therapie Psychotherapie Evidenzbasierte psychotherapeutische Verfahren – persönlich während Ihres Aufenthalts und online nach Ihrer Rückkehr.
- Technologie Transkranielle Magnetstimulation Eine nicht-invasive Behandlung, die mit Magnetimpulsen gezielt bestimmte Hirnregionen stimuliert – vor allem bei Depressionen, die auf Medikamente nicht angesprochen haben.